Sektion Private Dienstleistungen
Arbeiterkammer
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Die Geschichte der UG-Vida: 1999 - Diskussionen über eine Gründung einer neuen, parteiunabhängigen Gewerkschaftsorganistaion
2001 - Gründung der Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen (GUG)
2005 - Anerkennung der GUG als Fraktion
2005 - Unabhängige LokführerInnen Vertetung (ULV) wird gegründet und kandidiert als GUG/ULV
2005 - Unabhängie GewerkschafterInnen der Wiener Lokalbahnen (UG-WLB)
2007 - GUG wird zur UG-VIDA
2008 - Freistellung eines Fraktionssekretärs
2009 - beachtliche Erfolge bei den BR Wahlen bei den ÖBB und Einzug in den Zentralbetriebsrat (ÖBB DLG & ÖBB PV AG)
Begonnen hat alles im Jahr 1999. Damals diskutierten mehrere Kollegen von den ÖBB, über die Gründung einer neuen, parteiunabhängigen Gewerkschaftsorganisation.
Diese Diskussion mündete 2001 in der Gründung der „Grünen und unabhängigen EisenbahnerInnen - GUG“.
In diesem Jahr fanden bei den ÖBB die letzten Personalvertretungswahlen in der Geschichte der Gewerkschaft der Eisenbahner statt.
Die GUG konnte, trotz geringem Budget, in einigen Dienststellen kandidieren. Diese Kandidaturen erreichten durchwegs beachtliche Ergebnisse.
Das Wahlergebnis machte es notwendig, unserer neuen Organisation auch entsprechende Strukturen zu geben. Diese enthielten - und dies ist bis heute so - einen Bundesvorstand, eine Bundeskonferenz und Länderstrukturen. Zum Bundessprecher wurde Kollege Hedenig Anton, er war wie Kollege Orsolits Herbert, Gründungsmitglied der GUG, gewählt.
2005: Die erste Betriebsratswahl. Die Grünen und unabhängigen EisenbahnerInnen kandidieren gemeinsam mit der „Unabhängigen LokführerInnen Vertretung - ULV“. Und diese gemeinsame Kandidatur führt zu einen gutem Erfolg. Die Summe der BetriebsrätInnen ergibt, dass GUG und ULV zur zweitstärksten Fraktion innerhalb der ÖBB werden. Die Folge davon ist, dass die Gewerkschaft der Eisenbahner nicht mehr umhin kann, der GUG den Fraktionsstatus zuzuerkennen.
Ende 2005 stoßen weitere Kollegen zur GUG. Bei den Wiener Lokalbahnen gründet sich die „Unabhängigen GewerkschafterInnen - WLB - UG-WLB“. Die erste Kandidatur ergibt ein sensationelles Ergebnis bei den Betriebsratsmandaten: 4 FSG, 3 UG-WLB.
Im Dezember 2006 fusionierten GdE, HTV und HGPD zur Vida. Dieser Zusammenschluss blieb auch für die GUG nicht ohne Folgen. Im März 2007 wurde bei einer Bundeskonferenz beschlossen, die bisher nur im Bereich der ÖBB und anderen Privatbahnen tätigen GUG auf eine breitere, der Vida angepassten Organisation, aufzustellen.
Es war logisch, die GUG in die neue Form überzuführen. Die „Unabhängigen GewerkschafterInnen in der Vida / UG-Vida“ wurden aus der Taufe gehoben.
2008 war ein weiteres wichtiges Jahr. Nach jahrelangen Bemühungen konnte die Mehrheitsfraktion endlich davon überzeugt werden, dass die UG-Vida alle Voraussetzungen erfüllt, um als Fraktion anerkannt zu werden. In der Folge wurde der UG-Vida ein Fraktionssekretär - Kollege Orsolits Herbert füllt diese Funktion aus - und ein Büro zur Verfügung gestellt.
Bei den 2009 durchgeführten Betriebsratswahlen bei den ÖBB, konnte, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden. Erstmals in unserer jungen Geschichte gelang es einen Betriebsratsvorsitzenden im Bereich der DLG zu stellen.
Auch in zwei Zentralbetriebsräten - PV und DLG - zogen Aktivisten der UG-Vida oder ihr nahestehender Organisationen, ein.
Diese kurze Zusammenfassung unserer Geschichte zeigt, dass es möglich ist, alte festgefahrene Strukturen aufzubrechen.
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