| Kaske: vida steht voll hinter den AUA-Beschäftigten |
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| Dienstag, den 29. Mai 2012 um 00:00 Uhr |
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Auch in einigen weiteren Punkten ist der Artikel im „Kurier“ zur Situation bei der AUA falsch. Rudolf Kaske wird als Chef der (deutschen) Gewerkschaft verdi statt der österreichischen Verkehrsgewerkschaft vida angeführt, von AUA-Bordbetriebsratsvorsitzendem Karl Minhard wird behauptet, er sei kein Gewerkschaftsmitglied. Den Beschäftigten bleibt nur mehr wenig Zeit für die schwierige Entscheidung, ob sie beim Betriebsübergang zur Tyrolean an Bord bleiben oder das außerordentliche Kündigungsrecht nutzen. „Wir haben vollstes Verständnis für alle, die sagen: Mir reicht es, wie das Unternehmen mit uns umgeht. Ich gehe. Zugleich können jene, die bleiben und sich entschieden haben, für ihre Rechte zu kämpfen, auf unsere Unterstützung zählen“, erklärt der Gewerkschafter. Die Feststellunsklagen von vida decken sich im Wesentlichen mit den Klagen des AUA-Bordbetriebsrates. Sie zielen insbesondere darauf ab, beim OGH die Nichtigkeit des Betriebsüberganges und die Nachwirkung des AUA-Bord-Kollektivvertrages feststellen zu lassen sowie das Recht der Beschäftigten, eine Abfindung der Betriebspension zu verlangen. Trotz Einbringung der Klagen ist die Gewerkschaft so wie der Betriebsrat für weitere Verhandlungen offen. „Gemeinsam mit den Betriebsräten von AUA und Tyrolean setzen wir für die Zukunft auf die Aushandlung eines Konzern-Kollektivvertrages. Dazu haben sich beide Betriebsräte schriftlich bekannt. Die Arbeitgeberseite muss mit einem fairen Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehren und den Kurs des Drüberfahrens, der sich als unrentabel herausstellen wird, beenden“, erklärt Kaske abschließend. Quelle: vida |


Gang zu Gericht mit Betriebsrat abgestimmt;