Sektion Private Dienstleistungen
Arbeiterkammer
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| GPA-djp und vida fordern Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Privatkindergärten |
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| Montag, den 12. Oktober 2009 um 08:00 Uhr |
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„Der Arbeitsdruck steigt ebenso wie die Ansprüche an die Betreuung der Kinder“, erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer. Die Zeit für Aus- und Weiterbildung und auch jene Stunden, die der Vorbereitung der kommenden Themenbereiche dienen sollten, werden immer kürzer. „Diese Tätigkeiten werden oftmals im Anschluss an die eigentliche Arbeitszeit erledigt und werden somit nicht abgegolten. Wir fordern für alle in privaten Kindergärten tätigen Pädagoginnen aber auch für die Helferinnen ein höheres Gehalt, mehr Vorbereitungszeit, weniger Kinder pro Gruppe sowie ein Bundesgesetz, das österreichweite Rahmenbedingungen und Standards der Betreuung vorgibt“, so Proyer weiter. Für eine große Gruppe der im Gesundheits- und Sozialbereich Beschäftigten gilt der BAGS-Kollektivvertrag, der Mindeststandards für die Beschäftigten festsetzt. Für den Großteil der Beschäftigten in privaten Kindergarteneinrichtungen gilt der BAGS-KV jedoch nicht, die Entlohnung erfolgt auf Basis von Mindestlohntarifen, die unter dem Niveau des BAGS-KV liegen. Die Verhandlungen zum Mindestlohntarif starten im Herbst und es soll mit 1.1. 2010 zu einer Anhebung des Tarifs kommen. „Arbeit mit Kindern ist gesellschaftlich wertvolle Arbeit, sie muss deshalb auch besser entlohnt werden“, so Willibald Steinkellner, stv. Vorsitzender der vida. "Wir fordern die Berufsvereinigung deshalb auf, diesen für die Arbeitsbedingungen der Betroffenen wichtigen Schritt der Übernahme in den BAGS-KV zu unterstützen.“ KindergartenassistentInnen – bundesweit einheitliche Ausbildung fehlt Zudem würden derzeit beim Mindestlohntarif keinerlei Ausbildungen angerechnet. Die Gewerkschaft en setzen sich dafür ein, dass bundesweit eine Ausbildung vorgeschrieben wird und parallel dazu die Löhne und Gehälter steigen. „Die Ausbildung muss bundesweit einheitlich sein. Bei der Betreuung eines Kindes in Kärnten müssen dieselben Qualitätsstandards gelten wie im Burgenland“, so Steinkellner. Rückfragehinweis:
GPA-djp
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Mobil: 05 0301/61511,
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Übernahme des BAGS-KV und einheitliche Ausbildungskriterien als Ziel.
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