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Bewerbungsfrist für ÖBB-Vorstandsposten von Poschalko zu Ende Drucken
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Poschalko-Nachfolger soll "absatzaffin", "sehr kundenorientiert" und SP-nahe sein. Wien (APA) - Das Personalkarussell in der Staatsbahn dreht sich weiter. Morgen, Freitag, endet die Bewerbungsfrist für den Vorstandsposten der ÖBB-Holding, den momentan Gustav Poschalko, zuständig für Güter- und Personenverkehr, innehat. Als aussichtsreicher Kandidat gilt etwa Franz Seiser, Chef der ÖBB Technische Services. Genannt werden aber auch Gabriele Lutter, Vorstandssprecherin der ÖBB-Personenverkehr AG sowie Raaberbahn-Generaldirektor Csaba Szekely.

Um das Proporzprinzip zu erfüllen, müsste der neue Vorstand - ebenso wie Poschalko - aus der roten Reichshälfte kommen, heißt es aus Bahnkreisen. Finanzvorstand Josef Halbmayr gilt als VP-nahe, Bahnchef Peter Klugar war einst Wunschkandidat von Kanzler Werner Faymann (S), damals noch Verkehrsminister.

Poschalkos Vertrag läuft noch bis Ende 2010. Er soll so lange im Amt bleiben, bis ein Nachfolger feststeht. Der Bahn-Aufsichtsrat hatte die Ausschreibung des Vorstandsjobs Anfang Dezember beschlossen. Poschalko soll der Staatsbahn nach seinem Abgang als Aufsichtsrat und Berater dienen.

Informierten Kreisen zufolge muss der Poschalko-Nachfolger unbedingt "absatzaffin" und "sehr kundenorientiert" sein. Laut offizieller Ausschreibung soll der neue RCA-Boss unter anderem "mehrjährige Erfahrung in einer leitenden Führungsposition in einem österreichischen und/oder internationalen Großunternehmen" mitbringen.

Quelle: APA

 

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