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ÖBB-Gewerkschaft verteidigen Pensionsregelungen Drucken
Montag, den 01. Februar 2010 um 00:00 Uhr

Zupan Agathe (ORF) Finanz-staatssekretär Reinhold Lopatka von der ÖVP will Pensionsprivilegien abschaffen, unter anderem bei der österreichischen Nationalbank und bei den ÖBB. Wir haben ja gestern berichtet. Wilhelm Haberzettl, Betriebsratschef bei den Bundesbahnen, weist die Sparpläne Lopatkas allerdings zurück. Die ÖBB-Pensionsregelung sei im Gesetz ganz genau und ganz fix fixiert.

OFF Sprecher (ORF) Bei den ÖBB wird bei der Berechnung der Pensionen eine so genannte Nebenbezugspauschale von 10 Prozent mit eingerechnet, unabhängig davon ob ein Mitarbeiter während seiner aktiven Zeit Zulagen bekommen hat oder nicht. Diese Sonderpensionen gehören abgeschafft, so Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka. ÖBB-Betriebsratsvorsitzender Wilhelm Haberzettl erteilt diesem Plan eine Abfuhr, die ÖBB-Pensionsregelungen seien bereits seit 1997 in dieser Form vereinbart, so Haberzettl:

Haberzettl Wilhelm (SPÖ) Ich würde, wenn ich da hineingreifen müsste, müsste ich 2 Pensionsreformen außer Kraft setzen. Das wird der Herr Staatssekretär ja wohl nicht wollen.

OFF Sprecher (ORF) Auch das Argument Lopatkas wonach sich durch Abschaffung der ÖBB-Sonderpensionen Millionenbeträge einsparen ließen weist Haberzettl zurück. Lopatka will auch das Pensionsalter bei den Bundesbahnen anheben, derzeit liegt es bei 53 Jahren. Mit diesem Vorhaben ist Haberzettl grundsätzlich einverstanden.

Zupan Agathe (ORF) Und insgesamt muss die Regierung in den kommenden Jahren 6 Milliarden Euro einsparen.

Der gegenständliche Text ist eine Abschrift eines audiovisuellen Beitrags. Aufgrund der medienspezifischen Charakteristik von Radio- und Fernsehbeiträgen kann es bei der Transkription zu formalen Abweichungen in der sprachlichen Abbildung zwischen dem Text und dem audiovisuellen Original kommen.

Die inhaltliche Verantwortung liegt bei der APA DeFacto Datenbank & Contentmanagement GmbH.

Quelle: APA

 

 

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