Sektion Private Dienstleistungen
Arbeiterkammer
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| Interview Willi Haberzettl |
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| Sonntag, den 07. März 2010 um 08:46 Uhr |
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Format: Warum haben Sie zuletzt mit einem Streik gedroht? Haberzettl: Wir werden streiken, wenn per Gesetz in den Kollektivvertrag eingegriffen wird. Im Pensionsbereich befinden wir uns mitten in einer bereits 1997 mit SPÖ und ÖVP vereinbarten Umstellungsphase. Dabei wird das Eisenbahnerpensionsrecht dem System der Bundesbeamten gleich- bzw. gleichwertig gestellt. Zudem operiert Staatssekretär Lopatka mit falschen Zahlen und Halbwahrheiten. Format: Was müsste bei den ÖBB denn jetzt geschehen? Haberzettl: Wir haben uns beinahe zu Tode gespart, so schlimm wie jetzt war es noch nie. Früher war es so, dass bei Verspätungen beispielsweise aus Tirol in Salzburg ein Ersatzzug zusammengestellt wurde, der außertourlich und pünktlich die Passagiere von Salzburg nach Wien brachte. Solche Kapazitäten haben wir heute nicht mehr. Quelle: Format |

„So schlimm wie jetzt war es noch nie“