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FPÖ-Hofer kritisiert schändliches Verhalten eines ÖBB-Mitarbeiters Drucken
Sonntag, den 07. März 2010 um 09:19 Uhr

Der freiheitliche Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer kritisiert das schändliche Verhalten eines Schaffners gegenüber einem behinderten Menschen. Dieser fuhr am 1. März mit der Bahn von Wiener Neustadt nach Wien Meidling im OEC 78, der an diesem Tag überfüllt war. Da in der 2. Klasse kein Platz mehr frei war, setzte sich Herr K. in die 1. Klasse, da es ihm durch seine Behinderung nicht möglich ist, über einen längeren Zeitraum hinweg zu stehen.

Der Schaffner zeigte dafür keinerlei Verständnis. Auf die höfliche Bitte von Herrn K., ob er ausnahmsweise hier sitzen bleiben dürfe, wurde ihm auf sehr uncharmante Weise geantwortet. Der Schaffner forderte ihn auf, sofort das Abteil zu verlassen und meinte, 'es sei ihm egal, dass Herr K. behindert ist und er die ganze restliche Zugfahrt stehen müsse'. Außerdem duzte er Herrn K. einfach in herablassender Art und Weise.

Hofer zeigt sich über diese Vorgangsweise des ÖBB-Mitarbeiters sehr betroffen und sieht auch Handlungsbedarf bei den ÖBB. "Wir schlagen daher den ÖBB vor, dass es - ähnlich wie in der Luftfahrt - eine Höherstufung geben soll, wenn ein Fahrgast mit einem Behindertenausweis im Zug unterwegs ist. Gibt es keinen freien Platz mehr in der 2. Klasse, so soll er gegen Vorlage eines Behindertenausweises in der 1. Klasse sitzen dürfen", erläutert Hofer.

Hofer übt in diesem Zusammenhang herbe Kritik: "Ein Unternehmen, dass dem Steuerzahler aufgrund von Misswirtschaft, Spekulationen und ungerechtfertigten Pensionsprivilegien Jahr für Jahr einen Milliardenbetrag kostet, hat die Pflicht, an ihrem Service zu arbeiten. Die ÖBB kosten jedem Steuerzahler pro Jahr 500 Euro, ohne dass dieser nur einen Meter mit der Bahn gefahren wäre."

Weiters kritisiert Hofer den servicefeindlichen Automatenbetrieb für die Bahnkunden: "Dieser komplizierte Vorgang seine Fahrkarte zu lösen, überfordert vor allem ältere Menschen total. Wenn das so weiter geht, ist der Steuerzahler gut beraten, seinen Obolus an die größte Geldvernichtungsmaschinerie der Republik einzustellen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der ÖBB-Sumpf derzeit vor allem dazu dient, pekuniär orientierte Gewerkschaftsgrößen eine Existenzberechtigung zu schaffen", schließt Hofer.

Rückfragehinweis:

   Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at
 

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