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Snacks und Bahnticket - ÖBB plant langfristig 30 Bahnstores Drucken
Mittwoch, den 10. März 2010 um 00:00 Uhr

"Regal": Neben Bahntickets können Reisende bereits jetzt in Mistelbach, Hollabrunn und Schwarzach St. Veit Waren des täglichen Bedarfs kaufen - 30 Shops kosten rund 3 Mio. Euro. Wien (APA) - In den Bahnhöfen in Mistelbach (NÖ), Hollabrunn (NÖ) und Schwarzach St. Veit (Salzburg) können Zugreisende bereits jetzt neben Bahntickets auch Snacks, Getränke, Obst, Süßwaren, Zeitungen, Kaffee und Hygieneartikel kaufen. Die Bahnstores sind ein Pilotprojekt der ÖBB - wenn das Konzept aufgeht und von den Kunden angenommen wird, stehe heuer weiteren 10 Standorten nichts im Weg, bestätigte ÖBB-Sprecher Thomas Berger der APA einen entsprechenden Bericht in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Regal". Langfristig seien sogar bis zu 30 Standorte in ganz Österreich angedacht. Das Investitionsvolumen pro Store beträgt "nicht mehr als 100.000 Euro", sagte er zur APA.

Das Sortiment in den 35 bis 55 m2 großen Bahnshops umfasst rund 250 Artikel - frische Waren werden von regionalen Partnern geliefert, verpackte von C+C Pfeiffer. Die Preise sind laut ÖBB nur geringfügig höher als im Lebensmitteleinzelhandel. Als potenzielle Standorte kommen ausschließlich mittelgroße Bahnhöfe in Frage, die zwar gut frequentiert sind, aber über keinen Nahversorger verfügen, erklärte Berger das Konzept. In den Bahnstores gibt es nur Waren des täglichen Bedarfs, eine Produktbreite wie in einem Billa werde nicht angeboten. Zusätzliches Personal wird nicht benötigt, die Shops werden von den Kräften der Personenkassen betreut.

Quelle: APA

 

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