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ÖBB wollen weitere Zugsverbindungen einstellen Drucken
Samstag, den 24. Juli 2010 um 00:00 Uhr

Die ÖBB planen ab Anfang August die Einstellung und Kürzung von mehreren Zugverbindungen. Betroffen sind Pendlerstrecken zwischen Wien und Krems bzw. Wien und Tulln. Die dortigen Bürgermeister kündigen Proteste an. Scharfe Kritik an den Plänen der ÖBB von der Kremser Bgm. Ingeborg Rinke. "Zynische Einstellung zu Pendlern"

Eine zynische Einstellungen zu den Pendlern bescheinigt die Kremser Bürgermeisterin Ingeborg Rinke den ÖBB.

Durch den neuen Zug-Fahrplan, der ab zweiten August gilt, würden viele Menschen nicht mehr rechtzeitig zu ihrem Arbeitsplatz in Krems gelangen können.

Auch die 14.000 Studenten der Donauuniversität und der Fachhochschule würden sich regelmäßig über die schlechten Bahnverbindungen zwischen Wien und Krems beschweren und hätten eigentlich auf einen Ausbau gehofft, sagt die Kremser Bürgermeisterin.

Proteste auch aus Tulln.

Für Tullner Bürgermeister überraschend

Verwundert zeigt sich auch der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk über die völlig überraschende Aktion der ÖBB. Es sei nicht akzeptabel, dass Zugverbindungen einfach so gekürzt werden, er will massiv dagegen protestieren.

ÖBB zeigen wenig Verständnis

Bei den österreichischen Bundesbahnen hat man wenig Verständnis für diese Aufregung. Insgesamt wären nur gut 100 Fahrgäste betroffen. Die Zugverbindungen, die zum Teil gekürzt oder ganz gestrichen werden, seien wirtschaftlich einfach nicht mehr rentabel, so die ÖBB.

Quell: APA

 

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