Sektion Private Dienstleistungen
Arbeiterkammer
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| Maier: die ÖBB, ein Rentenschlaraffenland |
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| Dienstag, den 27. Juli 2010 um 00:00 Uhr |
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Die ÖBB-Bedienstete und ihr Ehemann - ehemaliger Betriebsleiter bei den ÖBB - konnten laut "profil" bereits in jungem Alter eine geschätzte Pension von zusammen 12.000 Euro brutto im eigenen Weingarten genießen - und das juristisch wasserdicht, empört sich Maier. "Das ist de facto Verrat am Steuerzahler. Infrastrukturministerin Doris Bures ist aufgefordert, alles zu unternehmen, damit derartige Missstände nicht mehr passieren und diese durch eine Reform des Dienstrechts einfach zu ändern. Mit dem Schönreden von Frau Verkehrsministerin Bures und auch ÖBB-Aufsichtratschef Horst Pöchhacker muss Schluss sein." Auch sehr paradox an der Causa: Während die Akademikerin noch um einen Job bei der Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Schig) - die sie per Ende 2005 gekündigte hatte und an die ÖBB zurückstellte - kämpfte, ging sie laut "profil" bei den ÖBB in Krankenstand und 2006 in Frühpension. "Jedes Jahr werden fast sieben Milliarden Euro an Steuergeld in die ÖBB gepumpt - mehr als das Bildungsbudget", zeigte sich Maier verärgert und fordert von Verkehrsministerin Doris Bures und dem neuen Bahn-Chef Christian Kern einen umfassenden Reformplan. "67 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher haben nicht den Eindruck, dass die zuständige Ministerin Bures bei den Missständen der ÖBB konsequent durchgreift. Die Bahn ist heute ein Milliarden-Grab für Steuergeld. Bevor darüber diskutiert wird, die Steuern zu erhöhen, muss man schauen, wo hier gespart werden kann", so Maier abschließend. (Schluss) Rückfragehinweis: Quelle: OTS |

ÖVP-Verkehrssprecher fordert dringende Reform des Dienstrechts