Sektion Private Dienstleistungen
Arbeiterkammer
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| LKW-Betrug: Gewerkschaft vida fordert Konzessionsentzug bei Schuldnachweis |
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| Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 14:01 Uhr |
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Unternehmen, die sich derartiger Praktiken bedienten und Druck auf ihre Beschäftigten ausüben, bestehende Gesetze zu verletzen, haben weder am österreichischen noch am internationalen Transportmarkt etwas zu suchen, so der Gewerkschafter weiter: "Sie setzen nicht nur die Gesundheit und das Leben ihrer Beschäftigten aufs Spiel sondern gefährden auch alle anderen Verkehrteilnehmer." Zahlreiche Studien haben die gefährliche und tödliche Wirkung des Faktors Übermüdung im Straßenverkehr bereits nachgewiesen, sagte Eberl. Derartige wettbewerbsverzerrende und unverantwortliche Manipulationen gefährden die Existenz seriös und gesetzeskonform am Markt operierender Unternehmen und somit auch gute Arbeitsplätze, stellte der vida-Bundessektionssekretär weiter fest. "Die 'schwarzen Schafen' in der Transportbranche bringen die gesamte Branche in Verruf und schädigen dadurch auch das Image der Berufskraftfahrer, die im Falle eines Unfalls oft alles selbst ausbaden sollten", betonte Eberl. Deshalb sei es wichtig, seriöse Unternehmen in der Transportbranche zu stärken, fordert der Gewerkschafter. Das könnte etwa dadurch geschehen, dass die technische Weiterentwicklung der digitalen Kontrollgeräte in den LKW forciert wird, um diese gegen Manipulationen noch sicherer zu machen. Denn grundsätzlich seien diese Geräte "keine schlechte Sache" und hätten seit ihrer Einführung vor wenigen Jahren zu einer besseren Nachvollziehbarkeit der Lenk-und Ruhezeiten geführt", schloss Eberl. Rückfragehinweis: Quelle: Gewerkschaft vida |

Eberl: Gesundheit der Beschäftigten steht am Spiel