"Das ist die ganz, ganz "NEUE BAHN!"
Früher hat es so etwas nicht gegeben! Dank an den Minister und seinem Staatssekretär."
APA0504 5 CI 0283 24.Mär 05
ÖBB/Bahn/Zwischenfall/Tirol
Fahrgäste mussten in Tirol wegen Platzmangels aus ÖBB-Zug aussteigen
Utl.: Laut Bundesbahnen-Sprecher eine "einmalige Situation"
Innsbruck (APA) - Weil ein ÖBB-Zug von Wien nach Basel völlig überfüllt war,
haben Fahrgäste am Innsbrucker Bahnhof aus dem Zug wieder aussteigen müssen.
Erst dann setzte sich der "Transalpin" am vorigen Freitag in Bewegung. Als eine
"einmalige Situation" an einem der "stärksten Reisetage" hat ÖBB-Sprecher René
Zumtobel den Vorfall am Donnerstag gegenüber der APA bezeichnet.
Eine Pendlerin hatte sich im regionalen ORF-Radio am Donnerstag darüber
beschwert. Man habe an dem betreffenden Freitag "alles was zur Verfügung war,
auf den Schienen gehabt", erklärte Zumtobel. Ein technisch passender, weiterer
Wagen konnte daher in Innsbruck an den ohnehin schon verlängerten Zug nicht
angehängt werden. Teilweise hätte man die Zugtüren des "Transalpin" um 14.40 Uhr
nicht mehr schließen können. Deswegen habe man jene Fahrgäste, die nicht zu weit
fahren, gebeten, den nächsten Zug zu nehmen, sagte Zumtobel. Dieser sei 40
Minuten später ins Tiroler Oberland gefahren.
Zumtobel sagte auch, dass jeden Freitag und jeden Sonntag in den Zügen starker
Betrieb auf Grund des An- und Rückreiseverkehrs herrsche. Auch dass es "immer
wieder stehende Fahrgäste gebe", bestätigte Zumtobel. Allerdings würden viele
dieser Reisender oder Pendler einen Sitzplatz finden, wenn sie sich
beispielsweise "trauen würden" andere Fahrgäste darauf hinzuweisen, Plätze nicht
mit deren Taschen zu verstellen. Wer weiter reist, soll eine
Sitzplatzreservierung vornehmen, empfahl Zumtobel.
Man hänge bei der ÖBB an Spitzentagen immer Wägen an, doch "wird es nicht an
allen Tagen immer das Angebot haben, das wir brauchen". Zur Zeit seien auch
insgesamt weniger Waggons verfügbar, weil immer wieder ein Teil im Rahmen eines
Upgrading bzw. Renovierungsprogrammes in der Werkstatt stehen würden. Dieses
Programm würde noch bis 2007 laufen und soll das Service der ÖBB weiter
verbessern.
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