Kukacka will Eisenbahner
kündigen
Die Regierung will bei der Aufweichung des
Kündigungsschutzes für Eisenbahner hart bleiben. Eine Gesetzesänderung soll es –
so Staatssekretär Helmut Kukacka (ÖVP) – ermöglichen, ÖBB-Mitarbeiter statt
zwangsweise in Frühpension zu schicken, zu kündigen. Allerdings nur unter
bestimmten Bedingungen.
Ein Eisenbahner, für den es nach der Aufteilung der ÖBB in „seiner“ operativen
Gesellschaft keinen Job mehr gibt, kann mit seiner Zustimmung in einer anderen
Konzern-Tochter eingesetzt werden. Für die Überstellung von einer ÖBB-Tochter in
eine andere wurde im Herbst 2004 ein eigener Generalkollektivvertrag
ausgehandelt.
Gibt es innerhalb des gesamten Konzerns keinen Arbeitsplatz, kann er im Rahmen
der Arbeitskräfteüberlassung bei vollen Rechten und Bezügen an ein Unternehmen
außerhalb der ÖBB „verleast“ werden.
„Wenn jemand alle Angebote verweigert, ist das ein
Kündigungsgrund.“
Lehnt ein Eisenbahner beide Angebote ab, kann er nach dem derzeitigen
Dienstrecht unabhängig vom Alter nur in den vorzeitigen Ruhestand versetzt
werden. In Zukunft, schwebt Kukacka vor, muss es in diesem Fall auch eine
Kündigung durch das Unternehmen geben: „Wer beide Alternativen verweigert, setzt
damit einen Entlassungs- oder Kündigungsgrund.“
Parallel zu dieser „gewissen Liberalisierung und Flexibilisierung“ will Kukacka
die Frühpensionierungen quasi per Gesetz „verbieten“. Konkret: „Wir heben für
einen bestimmten Zeitraum die Frühpension auf, um zu sehen, wie weit diese
Personalmaßnahmen greifen.“ Diese Änderung des ÖBB-Pensionsgesetzes ist mit
einer einfachen Mehrheit im Parlament möglich. Eine generelle Aufhebung des
Kündigungsschutzes würde, weil es ein massiver Eingriff in den Schutz privater
Rechte ist, verfasssungswidrig.
Die Eisenbahnergewerkschaft will ebenfalls hart bleiben. Gegen eine Aufweichung
des Kündigungsschutzes will sie sich wie im Herbst 2003 – hatte
Gewerkschaftschef Wilhelm Haberzettl in einem KURIER-Gespräch bekräftigt – mit
Kampfmaßnahmen bis zum Streik wehren. Daran habe sich bisher, so ein
Gewerkschaftssprecher am Mittwoch, nichts geändert.
Hier gibt es einige Leser -
Reaktionen auf den Artikel von Staatssekretär Kuckacka
Nachzulesen unter:
www.kurier.at
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mario
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Registriert: 06/09/2000
Eintrag: 2913 |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
27/01/2005 09:34 |
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Am besten man schickt gleich den
Kutscher in die Wüste, dann gehen auch alle anderen Esel mit.
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goblin
Mitglied
Registriert: 10/05/2004
Eintrag: 1705 |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
27/01/2005 09:31 |
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das ist als signal zu sehen, daß die
övp jeglichen kündigungsschutz beseitigen will. während beamte ohne
probleme in den vorzeitigen ruhestand geschickt werden, zeigt die övp
die peitsche, wenn es um eisenbahner geht.
herr kukacka schwingt die knute und zeigt arbeitern wo es lang geht,
knapp vor seinem pensionsantritt mit hohen bezügen.
ein verfall jeglichen anstands, herrisch wieder auf dem weg zurück. |
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knuderl
Mitglied
Registriert: 28/10/2004
Eintrag: 252 |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
27/01/2005 09:23 |
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kukacka fährt ein 100.000 euro auto.
er verdient weit jenseits der 200.000 euro/jahr marke.
vorm walde hat man 1,2 mill euro nachgeschmissen.
forstinger und viele andere wurden um monstergagen in die öbb
gepresst.
und nun will der asoziale mistkerl gegen das gesetz pragmatisierte
leute kündigen. man kann ihm nur wünschen, dass er mal unter einen zug
kommt. |
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hildchen
Mitglied
Registriert: 24/04/2003
Eintrag: 81 |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
26/01/2005 22:03 |
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Ich bin ganz vehement dafür, endlich
diese unfähige Regierung zu kündigen. Allen voran den Eisenbahnhasser
Kuk.... Er soll lieber seine Doppelt und Dreifachpensionen zur
Verfügung stellen und der Rest dieses Gruselkabinetts soll so schnell
wie möglich den Ballhausplatz etc. verlassen. Neuwahlen, so schnell
wie möglich um weiteren Schaden zu verhindern"! |
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Hausmeister
Mitglied
Registriert: 06/12/2004
Eintrag: 890
Wohnort: Wien, Brigittenau |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
26/01/2005 21:27 |
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Und dann solltens auch gleich ein
Gesetz beschließen, wodurch man deppate Politiker wie diesen
Kukuckkacka kündigen kann.... |
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ansteller
Mitglied
Registriert: 28/11/2001
Eintrag: 6119 |
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DAS
gesetz gibt es schon!
27/01/2005 07:14 |
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es heißt nr-wahl! wird hoffentlich
bei der nächsten wahl greifen!
leider wurde da schon viele dinge zerstört bei den öbb, die
auswirkungen wird man dann in ein paar jahren bemerken.
leid tun mir vor allem die pendler, die trotz allem auf die bahn
angewiesen sind. |
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mirka
Mitglied
Registriert: 07/01/2005
Eintrag: 142
Wohnort: Italien |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
26/01/2005 19:07 |
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Wenn eine Kutsche nicht zum Fahren
kommt, dann musst Du das Pferd schlagen.
Und wenn Du draufkommst, dass irrtümlich ein Esel eingespannt war,
dann musst Du das Gespann wechseln.
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ich bin nur Gast auf dieser Welt.
Besser produktive Diskussionen als destruktives Geschwafel.
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halodrie
Mitglied
Registriert: 20/01/2005
Eintrag: 104 |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
26/01/2005 20:30 |
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Da sollte Kutscher Schüssel
schnellstens das altersschwache Pferd Gehrer und und den Homepageesel
entlassen. |
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mario
Mitglied
Registriert: 06/09/2000
Eintrag: 2913 |
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Re:
Kukacka will Eisenbahner kündigen
27/01/2005 09:34 |
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Am besten man schickt gleich den
Kutscher in die Wüste, dann gehen auch alle anderen Esel mit.
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