ÖBB-Einsparungen auf Kosten der Sicherheit keine Lösung
OTS103 5 II 0272 FMB0001 WI
24.Feb 05
GRÜNE BAHN UMWELT VERKEHR
Moser/Grüne: Bahnpolitik muß zur Lösung von Verkehrs- und Umweltproblemen
beitragen
Utl.: Utl: ÖBB-Einsparungen auf Kosten der Sicherheit keine Lösung
für Feinstaub & LKW-Lawine =
Wien (OTS) - "Diese Bundesregierung hat verkehrspolitisch völlig abgedankt.
Das beweist die völlig unseriöse Einspardebatte bei den ÖBB, die noch dazu
weiterhin jedes verkehrspolitische Ziel vermissen läßt. Angesichts alarmierender
Feinstaubwerte, tragischer Unfallbilanzen und überbordender LKW-Lawinen ist eine
Gestaltung des Verkehrsgeschehens im Interesse von Mensch und Umwelt dringend
nötig. Die Untätigkeit der Regierung ist nicht länger hinnehmbar", so Gabriela
Moser, Verkehrssprecherin der Grünen.
"Gorbach, Kukacka & Co sind offenbar auch zusammen mit dem unter ihrer
Verantwortung massiv verteuerten ÖBB-Management nicht in der Lage, bei der Bahn
in Österreich die Weichen endlich richtig zu stellen. Ein kundengerechtes und
verkehrspolitisch offensives Konzept, das Marktanteile und Sympathie für die
Bahn zurückholt, ist dringendst nötig." Es sei zudem völlig unglaubwürdig, die
Apparate im Schienenbereich laufend schwarzblau aufzublähen und zugleich beim
betriebsnotwendigen Personal mit der Brechstange sparen zu wollen.
Moser: "Der Postenschacher kostet die Steuerzahler Millionen, zugleich gibt es
zB bei den Lokführern seit Jahreswechsel verbreitet Engpässe, die zum Ausfall
und zu Verspätungen von Zügen führen. Regierung und ÖBB-Management lassen die
Pendler im Regen und Schnee stehen!" Dabei handle es sich um Management- und
Organisationsprobleme, die schleunigst zu lösen seien. "Aber ganz sicher nicht
auf Kosten der Sicherheit und der Fahrgäste, wie nun von GD Huber mit der
Ausdehnung der Lokführer-Arbeitszeiten angekündigt: Gegen derlei wird es zurecht
härtesten Widerstand geben", betont Moser. Die Grünen würden auch ein wachsames
Auge darauf haben, ob bei den von ÖBB-GD Huber angekündigten neuen Büros für das
Wiener ÖBB-Personal der im Wiener Bau- und Immobiliengeschäft stark vertretene
frühere Arbeitgeber des nunmehrigen ÖBB-Chefs Vorteile zieht, so Moser
abschließend.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697,
presse@gruene.at
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OTS103 2005-02-24/11:17
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