VIDA Bundesvorstandssitzung – FSG Alleinunterhaltung
Am 13. Dezember 2007 sollte die
letzte Bundesvorstandssitzung der VIDA in diesem Jahr stattfinden. Die Vertreter
der drei Minderheitsfraktionen waren für 14 Uhr eingeladen. Doch es kam anders.
Kurz vor 14 Uhr wurden wir verständigt, dass sich der Beginn auf 14:30 Uhr
verschieben würde. Also standen wir pünktlich vor dem Sitzungssaal. Allein, der
Einlass fand nicht statt, da die FSG Funktionäre, die seit 10 Uhr Vormittags
ihre Fraktionssitzung abhielten, kein Ende fanden.
Man fand es auch nicht der Mühe wert, uns über eine eventuelle weitere
Verschiebung zu informieren.
So beschlossen die Vertreter von FCG, GLB und UG-VIDA um 14:45 Uhr, der
Bundesvorstandssitzung nicht beizuwohnen.
„Liebe KollegInnen der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen; Wer so
wenig Respekt seinen MitstreiterInnen gegenüber zollt, der darf sich über eine
entsprechende Reaktion auch nicht wundern. Wir sind nicht Eure Lehrbuben – wir
sind gewählte Vertreter von Fraktionen!“
Dieser Affront zeigt wieder einmal sehr deutlich, dass die Demokratie noch lange
nicht Einzug in die ÖGB Strukturen gefunden hat.