Grüne lehnen ÖBB-Privatisierungstendenzen ab
Moser - Dem Öffentlichen Verkehr bringt Börsegang der ÖBB keine Vorteile
Wien (OTS) - "Die Privatisierungsüberlegungen von ÖBB-Chef Huber sind angesichts der wichtigen Aufgaben des Öffentlichen Personenverkehrs so überflüssig wie ein Kropf", meint die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser. Um die Bahn konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu machen, bedarf es keiner Börsephantasien, sondern einer couragierten Verkehrspolitik zugunsten der Bahn und ein kundInnenorientiertes ÖBB-Management, das die Bedürfnisse des Personen- und Güterverkehrs vor die Wünsche der Baulobbys reiht.
Welche Nachteile eine Privatisierung für die
Öffentliche Hand und den Personenverkehr bringen kann, zeigt die Entwicklung in
Deutschland bei der Deutschen Bahn: schwierige, verfassungsrechtlich anfechtbare
Handhabung der Infrastrukturfrage, Proteste der Bundesländer wegen Einsparungen
im Nahverkehr und die Aussicht auf eine sündteure Rückkaufsregelung für den
Staat. "Huber bleib bei Deinen Leisten und wecke nicht Börsegeister, die
Versorgungsaufträge nicht ernst nehmen und umwelt- bzw. klimapolitisch
kontraproduktiv sind", so Moser.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697 , presse@gruene.at
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OTS0047 2007-08-03/09:38
030938 Aug 07