Moser: ÖBB-Reform komplettes Desaster
Utl.: Rechnungshof bestätigt Kritik der Grünen an ÖBB-Reform
Wien (OTS) - "Die ÖBB-Reform samt ihrer
Handhabung stellt sich angesichts des vorliegende Endberichts des Rechnungshofs
als komplettes Desaster der ehemaligen Schwarz-Blauen Bundesregierung heraus!
Das Bauprogramm und dessen mangelhafte Finanzierung durch das Bundesbudget
treiben die ÖBB in den Konkurs", stellt die Verkehrssprecherin der Grünen,
Gabriela Moser, fest. "Minister Faymann muss endlich korrigierend eingreifen,
das Bauprogramm revidieren, Änderungen in der Organisation der ÖBB und im
Bundesbahnstrukturgesetz vornehmen!"
Der umfangreiche Bericht bestätigt die Kritik der Grünen an der bisherigen
Reform der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und an der Strategie der
ÖBB-Holding. Bereits der auch von den Grünen der Öffentlichkeit zur Verfügung
gestellte Rohbericht es RH listete penibel die Zielverfehlungen auf: keine
Eigenfinanzierung und keine Kostensenkung, unzureichende Mittel für den
Bahnausbau und deshalb horrende Neuverschuldung der ÖBB, keine umfassende
Bahnreform, keine Neuordnung des Nah- und Regionalverkehrs, zentralistisch
agierende Holding, keine konsequente Entwicklung der
Eigenverantwortlichkeit der operativen Gesellschaften ,… "Minister Faymann
versäumte es bis jetzt, angesichts der bereits seit Monaten auf dem Tisch
liegenden Kritikpunkte (Rohbericht im Mai) endlich die ÖBB in eine
zukunftsfähige Bahn umzubauen und vor allem klare Ausbauprioritäten im Sinne der
KundInnen samt Finanzierungsinstrumenten zu schaffen. Eine parlamentarische
Anfrage der Grünen dazu beantwortete er nur ausweichend und kalmierend" so
Moser.