Androschin dafür - Haberzettl dagegen!!!
Was ist los bei den Sozialdemokraten?
Seit Montag 22.01.2007, findet in
Wien der ÖGB-Reformprozess statt.
Aber, von Reformen keine Spur. Die Unabhängigen GewerkschafterInnen sind bei
diesem "Ereignis" dabei. Kollege Ahamer (Mitglied des Konzernbetriebsrates der
ÖBB und Zentralbetriebsratmitglied in der Traktion) vertritt die GUG.
Wie ihr sicher schon aus den
Medien erfahren habt, ist Kollege Haberzettl zum Vorsitzenden der FSG gewählt
worden.
Haberzettl ist auch stellv. Vorsitzender der VIDA und Abgeordneter zum
Nationalrat für die SPÖ. Auf diesem Kongress werden natürlich jede Menge Anträge
eingebracht und auch behandelt. Leider ist es nicht möglich als Fraktion Anträge
einzubringen. Dies ist dem ÖGB Bundesvorstand und den Gewerkschaften
vorbehalten.
Die VIDA hat 0 (null !!!) Anträge vorgelegt. Das heißt, es gibt keine Probleme???
Mit folgendem Antrag des ÖGB Bundesvorstandes hatten wir ein massives Problem:
6.1 Ziele des ÖGB in der Pensionsversicherung
Die gesetzliche Pensionsversicherung soll auch in Zukunft Lebensstandard sichernde Pensionen gewährleisten. Die Grundformel lautet: 80/45/65. Dies bedeutet, dass man grundsätzlich 80 % seiner Bemessungsgrundlage als Pension erhält, wenn man zum Regelpensionsalter mit 45 Versicherungsjahren in Pension geht. Ein weiteres Ziel des ÖGB ist, dass für gleiche Leistungen in der Pensionsversicherung gleiche Beiträge geleistet werden. Der Beitragssatz der ASVG-Versicherten ist in der Pensionsversicherung 22,8 %, jener der Bauern/Bäuerinnen 15 % und jener der Selbstständigen 17,5 % im Endausbau. Der ÖGB fordert, dass die Beitragssätze der Selbstständigen und Bauern/Bäuerinnen schrittweise auf das Niveau der ASVG-Versicherten angeglichen wird. Es wird ungefähr noch vier Jahrzehnte dauern, bis es für alle Menschen tatsächlich ein einheitliches Pensionsrecht gibt. Der ÖGB tritt dafür ein, dass eine Angleichung der Systeme rascher als vorgesehen erfolgt.
Wir haben
daher versucht eine Abänderung des Antrages zu erreichen und auch den Antrag
dafür gestellt und zwar in die Richtung, dass die "besonderen Bedingungen der
Alt-EisenbahnerInnen, insbesonders beim Turnusdienst, berücksichtigt werden."
Unser Antrag fand nur bei 20 KollegInnen seine Zustimmung! Auch Haberzettl hat
abgelehnt!
Weiterer Kommentar überflüssig - oder?